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Ein wenig Geschichte ...                                                                         Datenblatt Château de Sainte-Gemme

18. Jh.– eine ehemalige Pfarrei

 
Als die großen Weinberge im Médoc-Gebiet im 18. und 19. Jh. gegründet und erweitert wurden, erhielten die Châteaux oft einen Namen nach den Besonderheiten des Ortes oder nach einem geschichtlichen Gesichtspunkt. Dies gilt auch für das Château de Sainte-Gemme, dessen Namen der der ehemaligen Pfarrei ist, an deren Stelle es errichtet wurde.
Dabei bedeutet "Gemme" – wie im Deutschen - "(Halb-)Edelstein" – ein beredter Ausdruck für den hohen Wert des kiesigen Bodens.

 
Château Sainte Gemme  

Jahrhundertelang gehörte das Weingut dem Besitzer des Château Lachesnaye. Folglich wurden die auf dem Boden von Sainte-Gemme produzierten Weine ebenfalls unter der Bezeichnung Château Lachesnaye vertrieben.

1962 – Erwerb durch Jean Bouteiller
Von diesem Jahr an wurde das Weingut – ebenso wie das Château Lachesnaye – von der Familie Bouteiller übernommen und wieder produktiv gemacht.

1981 – Mit eigenem Namen
1981 beschloss die Familie Bouteiller, die Produktion des Weinguts wieder unter seinen ursprünglichen Namen "Château de Sainte-Gemme" zu vertreiben.
Château Sainte Gemme

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Datenblatt Château de Sainte-Gemme

La vigne et la vinification...

Das auf dem AOC-Gebiet (Appellation d’Origine Contrôlée) Haut-Médoc gelegene Weingut mit 15 Hektar Land besitzt 10 Hektar Weinberge auf einem kiesigen Boden ("graves garonnaises") auf einer lehmigen Schicht aus zersetztem Kalkboden. Es wird im Norden vom Château Beychevelle, im Osten von der Gironde, im Süden von den Weinbergen des Château Ducru Beaucaillou und im Westen von denen des Château Lachesnaye begrenzt. Die angepflanzten Rebsorten sind zu 50 % Cabernet Sauvignon und zu 50 % Merlot. Das Durchschnittsalter des Weinbergs beträgt 20 Jahre.

Die Verfahren und Techniken der Produktion für die 80.000 Flaschen des Château de Sainte-Gemme sind dieselben wie beim Château Lanessan und beim Château Lachesnaye. Allerdings erfolgt die Weinbereitung der Ernte des Château de Sainte-Gemme getrennt von ihnen, um alle Besonderheiten seine Lage zu erhalten.
 

 

 

 

Der Wein...

Aufgrund der angebauten Rebsorten und der Bodenart wird aus den Trauben des Weinguts ein fruchtiger und eleganter Wein hergestellt, der einen runderen Geschmack hat als der seiner größeren Nachbarn Château Lanessan und Château Lachesnaye. Er lässt sich bereits nach wenigen Monaten Flaschenalterung genießen. Je nach Jahrgang erhält er jedoch seinen reifsten Punkt nach drei bis sieben Jahren.

Dieser wein bietet eine gute Gelegenheit, die komplexeren ersten Weine des Médoc kennen zu lernen.

Die Farbe der Weine des Château de Sainte-Gemme ist dicht und intensiv. Seine Blume ist durch eine harmonische Mischung von Waldbeeren-, Humus- und Holzduft geprägt. Der Geschmack ist lang anhaltend, die Tannine verschmelzen harmonisch, und der Abgang ist nachhaltig.

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