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1793 – Das Weingut
Lachesnaye,
ein ehemaliger Herrensitz auf dem Gebiet der Pfarrgemeinde
Sainte-Gemme, war im Besitz der Familie Caupène, die es vom Sire
de La Chesnaye geerbt hatte.
1883 – Bau des
Château
Frederic
Exshaw kaufte das Weingut 1880 auf und ließ 1883 das heutige
Château im britischen Tudor-Stil erbauen, das dem nur wenige
Hundert Meter entfernten Château Lanessan ähnelt.
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1961 – Aufkauf durch Jean Bouteiller
Jean
Bouteiller, der Vater der heutigen Eigentümer, erwarb das
Weingut mit dem festen Vorsatz, ihm wieder seinen ehemaligen
Glanz und Ruhm zu verschaffen. Denn nach der Wirtschaftskrise
von 1929 und den Frösten von 1945 und 1956 waren die Weinberge
stark heruntergekommen und mussten größtenteils nachgepflanzt
werden.
1971 – Die Wiedergeburt des Château Lachesnaye
Zehn Jahre nach dem Erwerb wurde die Produktion unter der
Bezeichnung Château Lachesnaye wieder aufgenommen. Seitdem nimmt
der Ruf des Château mit der Klassifizierung "Cru Bourgeois
Supérieur", von Jahr zu Jahr zu. Unter anderem beliefert es auch
den Elysée-Palast des französischen Staatspräsidenten . |