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Die Domaines Bouteiller im
Herzen des Médoc-Gebiets laden Sie zu einem halt ein, um in die
Geheimnisse der Weinbereitung eingeweiht zu werden. Dazu bieten
Sie Ihnen eine Besichtigung der
Weinberge,
Gärkeller und Fasslager,
jedoch auch einen interessanten Besuch in dem außergewöhnlichen
Pferdemuseum.
Ein Aufenthalt in dem Weingut wird sowohl
die Weinfreunde, als auch die Pferdefreunde begeistern!
Sie können auch einen
Beschreibung
der Besichtigungen
anzeigen.
Ø
Weinberge
Die auf einem 380
Hektar großen Grundbesitz liegenden Domaines Bouteiller befinden
sich am Rand des Gemeindegebiets von Saint Julien auf dem
AOC-Gebiet "Haut-Médoc" und besitzen 80 Hektar Weinberge mit
6.600 bis 10.000 Rebstöcken pro Hektar. Die angepflanzten
Rebsorten sind überwiegend Cabernet Sauvignon und Merlot, jedoch
auch Cabernet Franc und Petit-Verdot für das Château Lanessan.
Das ganze Jahr über
müssen die Weinberge gepflegt werden. Die Hauptarbeiten wie
Schnitt, Anbinden oder Aufrichten und Entranken tragen zur
Qualität und zum typischen Charakter der Weine der Domaines
Bouteiller bei.
Mehr zu den Weinbergen und zum
Weinbau
Ø
Gärkeller und Fasslager
Alle Phasen des
Aufbaus, der Reifung und der Alterung des Weins finden im
Gärkeller und im Fass- bzw. Flaschenlager statt. Hier erfolgen
die Tätigkeiten, die zur Geburt eines Jahrgangs führen, von der
Weinlese über die Weinbereitung und Zusammenstellung
(Assemblage) bis zur Flaschenabfüllung, wobei die "Neugeborenen"
stets mit der gebührenden Vorsicht und Aufmerksamkeit behandelt
werden.
Mehr
zur Weinbereitung
Ø Pferdemuseum
Das
Pferdemuseum des Château
Lanessan ist als eines der schönsten Museen Frankreichs bekannt.
André Delbos war ein echter Pferdenarr und ließ 1880 ein
hufeisenförmiges Gebäude dazu bauen, das nicht nur funktionell,
sondern auch ausgesprochen luxuriös angelegt war.
Der Besuch beginnt in
der Remise für Pferdewagen und Kutschen, die alle aus der Zeit
um 1900 stammen und von bekannten Herstellern stammen
(Labourdette, Muhlbacker). Das älteste Fahrzeug, ein Phaeton aus
dem Jahr 1884, und das jüngste Modell, eine "Américaine" aus dem
Jahr 1903, bilden den rahmen für eine ganze Reihe, darunter auch
eine "Coach" von Peters & Sons in London.
In der
bewundernswürdigen Sattlerei mit getäfelten Wänden aus
Kiefernholz ist eine außergewöhnliche Sammlung von Harnischen,
Amazonensätteln und englischen Sätteln aus der "Belle Époque" um
die Jahrhundertwende ausgestellt.
Die
Pferdeställe verdienen
ebenfalls einen Besuch, denn sie sind ausgesprochen luxuriös
ausgestattet, insbesondere mit Futterkrippen aus Marmor aus den
Pyrenäen, Kugeln aus Kupfer, einem mit dem Vorratslager
verbundenen Verteiler von Haferrationen, speziellen Pferdeboxen
für die Niederkunft und einer mechanischen Belüftungsanlage. Mit
diesem Bauwerk wollte André Delbos nur das Allerbeste für seine
Pferde haben.
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